Sind Gefühle wirklich gefährlich? Christoph Fasching (11)

Über den Ausgleich von männlich und weiblich in uns

Ich möchte heute ein Thema mit dir teilen, das viele hochsensible Frauen tief bewegt – oft unbewusst: der innere Umgang mit Gefühlen und die Frage, ob sie sicher sind oder nicht.

Lange Zeit habe auch ich geglaubt, dass Gefühle etwas Übermächtiges seien, dem man besser nicht vertraut, weil es einen aus der inneren Ordnung bringen könnte. Vor allem intensive Emotionen galten innerlich als Gefahr – für Beziehungen, für Klarheit, für Stabilität. Erst viel später habe ich verstanden: Nicht die Gefühle sind gefährlich, sondern die Trennung von ihnen.

In meinem neuen Video spreche ich über den Ausgleich von männlicher und weiblicher Energie in uns – nicht als Konzept, sondern als gelebte innere Erfahrung. Der männliche Anteil bringt Struktur, Präsenz und Halt. Der weibliche Anteil bringt Spüren, Fluss und Wahrheit. Wenn einer von beiden fehlt oder dominiert, verlieren wir den Kontakt zu unserem Selbstgefühl.

Gerade für eine hochsensible Frau ist es essenziell, Gefühle nicht als Bedrohung zu erleben, sondern als Sprache des Körpers und der Seele. Gefühle wollen nicht bewertet oder weggemacht werden. Sie wollen gehalten werden – in innerer Sicherheit.

Im Video gehe ich auf einen tief verankerten kollektiven Glaubenssatz ein:
dass Gefühle gefährlich seien und uns schwach machen.
Wenn dieser Glaubenssatz wirkt, trennen wir uns von unserer Schöpferkraft, unserer Lebendigkeit und unserem inneren Gleichgewicht.

Hier geht’s zum Video:

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Gefühle, Freiheit und Gleichwertigkeit in Partnerschaften / Christoph Fasching (12)

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